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KDVZ Rhein-Erft-Rur

Kommunale Internetpräsentationen mit „Wumms“

Wir alle wissen, wie sich vor allem seit diesem März (nicht nur) unsere Arbeitswelt verändert hat. Für die Kunden der kdvz in den Rathäusern und Kreisverwaltungen war aktuelle, zeitnahe Online-Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürger plötzlich keine optionale Vorgehensweise mehr, sondern absolut notwendiger Standard.

28.08.2020 Umso wichtiger wurden plötzlich die Aktivitäten und Angebote, die über die kommunalen Internetauftritte bereitgestellt werden konnten. Schon seit längerem war bei vielen Verbandsmitgliedern der kdvz die Umstellung auf neue Systeme und Designs geplant und im Hintergrund in Arbeit, jetzt zeigte sich die Notwendigkeit zum Umstieg umso dringlicher. Wer fast jeden Tag eine Allgemeinverfügung veröffentlichen muss oder plötzlich ganze „Microsites“ nur zum Thema „Corona“ bereitstellen will, braucht eine zeitgemäße CMS-Technologie und Websites, die selbstverständlich mit mobilen Endgeräten genauso gut, wenn nicht besser nutzbar sind, wie auf dem Bürocomputer. Insofern entwickelte sich die Coronazeit – übrigens fast komplett aus dem Homeoffice gesteuert – zu einer intensiven „Relaunch“-Zeit:

Den Anfang machte noch am 12. März die Gemeinde  Inden, rechtzeitig eingeplant und umgesetzt. Die Stadt Pulheim veröffentlichte wenige Tage danach kurzerhand ihren in Entwicklung stehenden Mandanten als Corona-Microsite, weil die alte Plattform den Anforderungen nicht mehr gewachsen war. Im Hintergrund entwickelte das Redaktionsteam die Hauptwebsite weiter.  Langerwehe und  Nörvenich folgten im April mit neuen Auftritten.

In der  Landgemeinde Titz wurde, wie in vielen anderen Kommunen, inzwischen sogar über YouTube mit der Bevölkerung kommuniziert, den dazu passenden modernen Internetauftritt erhielt die Gemeinde – ebenso wie  Vettweiß – im Mai.

Parallel setzte eine Reihe von Städten und Gemeinden auf Zusatzmodule, mit denen die lokale Wirtschaft und das Ehrenamt gestützt wurde:  #FrechenHandelt oder  #HürthHilft hießen etwa die Projekte, die von der kdvz technisch tatkräftig unterstützt wurden.

Apropos Hürth: Wohl einer der inhaltlich umfangreichsten Internetauftritte im Verbandsgebiet entschied sich für eine Migration der Website auf den neuesten Stand und war damit im Juni an der Reihe – ein Kraftakt sowohl für die kdvz als auch die Hürther Internetredaktion, da als Anpassungszeitraum nur wenige Tage zur Verfügung standen, um die Inhalte aktuell zu halten. Am 15. Juni war es soweit, und das  Ergebnis kann sich sehen lassen.

Mit den Sommerferien wurde es diesmal nur unwesentlich ruhiger:  Niederzier und  Nideggen standen in den Startlöchern und gingen im Abstand von zwei Wochen online.

Einen echten Endspurt legten  Pulheim (mit  Stadtbücherei),  Linnich und schließlich auch noch  Heimbach innerhalb zwei Wochen im August hin. Da bekam die freundliche Microsite für das neue Wahrzeichen im Indeland,  indemann.de fast überhaupt nicht die Aufmerksamkeit, die sie eigentlich verdiente. Diese bildet jedoch nicht nur den Abschluss, sondern auch einen Hoffnungsschimmer in Coronazeiten: Gastronomie, Ausflüge und Freizeitangebote sind wieder geöffnet und bleiben es hoffentlich auch.

Frau Elke Wetzig

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Gemeinde Vettweiß

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