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kdvz Rhein-Erft-Rur

Offene Wahldaten

Kick-off zur Entwicklung eines neuen Standards

11.07.2018:   Open Data ist mittlerweile schon seit einigen Jahren ein großes Thema in der öffentlichen Verwaltung. Offene Daten einer Kommune werden seitens der sog. Open-Data-Community immer mehr angefragt, um hieraus interessante Applikationen zu programmieren, oder auch für journalistische Zwecke. Spätestens seit den Wahlen im Jahr 2017 hat sich der Trend verfestigt, dass auch Wahldaten für die Community, aber auch für viele Bürgerinnen und Bürger und z. B. Forschungseinrichtungen von großem Interesse sind.

Ein Problem bei der gewünschten (Weiter-)Verwendung der Wahldaten ist oftmals, dass diese keinem Standard unterliegen und somit häufig eine heterogene Datenstruktur vorweisen. Daneben besteht ganz praktisch das Problem die Daten überhaupt auffindbar zu machen, da Wahldaten in Deutschland an ganz unterschiedlichen Stellen bereitliegen und bei Bedarf mühevoll zusammengesucht werden müssen.

Im Zuge ihrer Open-Data-Strategie hat die kdvz nun ein Projekt gestartet mit dem Ziel Wahldaten in einem größeren Verbund standardisiert bereitzustellen und damit einen weiteren, nicht unbedeutenden Schritt in Richtung ‚offene Verwaltung ‘ zu gehen. Partner in diesem Projekt sind mit der vote iT GmbH der Hersteller des Wahlverfahrens, das bei der kdvz eingesetzt wird, die Städte Bonn, Düsseldorf und Köln, die Südwestfalen-IT sowie Vertreter der Open-Data-Community.

In einem ersten Treffen der Projektbeteiligten, zu dem die kdvz kürzlich einlud, wurden die Rahmenbedingungen zur Etablierung eines offenen Wahlstandards diskutiert und bereites erste Umsetzungsziele vereinbart. Danach sollen bis zur Europawahl im kommenden Jahr Straßen- und Wahllokal-Daten standardisiert angeboten werden können. Bis zur Kommunalwahl 2020, so der Plan, sollen darüber hinaus Ergebnisdaten vorliegen, die dann interessenabhängig weiterverarbeitet werden können.

In den nächsten Wochen werden die bisherigen Ideen, Ansätze und Konzepte von den Akteuren weiterentwickelt und in Treffen der Arbeitsgruppe abgestimmt. Im Sinne des Standardisierungsgedankens würden sich die Projektpartner über die Mitarbeit weiterer Institutionen in diesem Projekt freuen.

Herr Sebastian Schmitz

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